Wer oder was ist das Tambourcorps Düsseldorf-Heerdt?


Das Tambourcorps Düsseldorf-Heerdt ist eine Vereinigung von hochmusikalischen Menschen beiderlei Geschlechts.

Die Einen haben mit Fell bespannte Zylinder aus Holz oder Metall und zwei ca. 30 cm lange Holzstäbe, um mit diesen Utensilien einen bestimmten Rhythmus zu erzeugen.

Andere halten sich eine unregelmäßig gelochte Röhre, ebenfalls aus Holz oder Metall an den Mund, um durch pusten in die erste Öffnung dieses Gerätes Töne in genau einstudierter Klangfolge erklingen zu lassen.

Ganz wichtig ist die Pauke, im Volksmund auch "dicke Zing" genannt, weil man damit so herrlich Krach machen kann. Die Pauke wird von zwei leicht gewölbten Metalltellern unterstützt.

Ausserdem gibt es eine geringe Anzahl von Leuten die mit einem Metallgestell herumlaufen. In diesem sind Metallplatten integriert, die mit einem Kunststoffklöppel malträtiert werden, um sich melodisch in das Ensemble einzugliedern.

Einer aus dem Verein läuft vorne weg und hat einen besenstielartigen Holzstab in der Hand. Dieses Gebilde, dass übrigens mit diversem Zierrat behaftet ist, wird während der musischen Betätigung auf und ab bewegt.

Des Weiteren kann die Person mit dem Stab einige Kommandos geben, die zwar keiner beachtet, aber unheimlich toll und wichtig aussehen. das ist auch der Grund, warum für solch eine Aufgabe nur Leute ausgesucht werden, die mit den eingangs erwähnten Instrumenten nicht vernünftig umgehen können.

Um einen derartigen musikalischen Hochgenuss auch noch durch optische Akzente zu vertiefen, tragen alle Leute absolut identische Jacken, Hosen und Mützen. Alle erwähnten Bekleidungsstücke werden aus hochwertigem Material maßgefertigt und sie haben eine ansprechende, akkurate Passform.

Nicht selten muss man während des Musizieren auch laufen bzw. gehen.

Um in so einem Fall nicht undiszipliniert zu wirken, sollen alle Mitglieder in mehreren Reihen hintereinander und nach Instrumenten sortiert positionieren. Sobald man sich in Bewegung setzt, was natürlich von allen gleichzeitig geschieht, benutzt man prinzipiell den linken Fuss zuerst. Das sieht gut aus und wird nur dann problematisch, wenn man nicht weiss, wo rechts und links ist.

Im Tambourcorps Düsseldorf Heerdt sind Leute aller Altersklassen. Die Jungen lernen von den Alten und sind bestrebt, in möglichst kurzer Zeit ihr Instrument ebenso perfekt zu beherrschen. Dafür lernen alle intensiv und regelmässig.

Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass eine derartige Betätigung, wie das Musizieren, zuweilen recht anstrengend sein kann. Um dem entgegen zu wirken, erfrischt man sich mit Getränken wie Wasser, Cola und Limonade oder Saft, vereinzelt auch mit einem Elixier welches nach einem Reinheitsgebot hergestellt wird.

Damit im Verein alles funktioniert, gibt es einen Vorstand.

Das sind Leute, die nie so wichtig sind, wie sie meinen. Das sind aber auch die Leute, die all das machen wozu die anderen keine Lust haben. Dieses Gremium sorgt unter anderem dafür, das bei den Mitgliedern keine Langeweile aufkommt.

Zu diesem Zwecke werden verschiedene Veranstaltungen organisiert.

Während dieser Veranstaltungen sitzt und steht man fröhlich beisammen. Langjährige Mitglieder erzählen zu solchen Anlässen gerne Anekdoten, die oftmals mit den Worten "1954 in....." beginnen.

Die Jüngeren versuchen sich eher durch Tänze mit aussergewöhnlichen Schrittfolgen zu profilieren.

Einmal im Jahr wird ein König inthronisiert. Dieser musste zuvor per Schuss auf einen Holzvogel beweisen, dass er besser ist, als all die Anderen.

Eine weitere Person wird zur Vereinssau ernannt. Dieses Mitglied hat sich ein ganzes Jahr durch musikalisches und disziplinarisches Fehlverhalten hervorgehoben.

Zum Ende der Beschreibung kann man also zusammenfassend sagen:

"Das Tambourcorps Heerdt ist hochmusikalisch, adrett anzuschauen und immer durstig"


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